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Chambres d'hôtes de charme à Aix-en-Provence

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Wandern in der Provence

Sainte-Victoire

Traumhafte Wanderungen zwischen Aix und Cassis

Wohlfühlmomente

LObienêtre

Die Masseurin Laurence macht Hausbesuche: Massage auf ihrem Zimmer

Ungewöhnliche Sainte-Victoire

Secrets d'ici

Entdecken Sie die geheimen Orte Sainte-Victoire

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Chèques vacances ANCV

Wanderungen zwischen Aix und Cassis

Die außergewöhnliche Landschaft der Provence hat schon von jeher zahlreiche Maler und Schriftsteller inspiriert: Cézanne, Picasso, Van Gogh, Giono, Pagnol, Daudet, … um nur einige zu nennen.

Dies kommt daher, weil die Provence alle Sinne anspricht: der betörende Duft der Garrigue, die lilafarbenen Lavendelfelder, der kobaltblaue, vom Mistral wie reingewaschene Himmel, das blendende Weiß der Kalkfelsen, die geometrischen Linien der Weinberge und Olivenhaine, das kraftvolle Gezirpe der Zikaden, die nichtendendwollenden Landschaften … Wanderungen sind zweifelsohne die beste Art, diese fantastische und intakte Natur in vollen Zügen zu genießen..

Zwischen Aix-en-Provence und Cassis bietet die Provence eine außergewöhnliche Palette von Spazier- und Wanderwegen: der Berg Sainte-Victoire, das Massiv Sainte-Baume, die Bergkette Chaîne de l’Etoile, die Hügel von Pagnol, die ‚Calanques‘ – die zu Recht so berühmten Buchten rund um Marseille und Cassis,…

Zahlreiche, gut ausgeschilderte Wanderwege aller Schwierigkeitsgrade bieten für jeden etwas – egal ob mit Führer oder auf eigene Faust.

Aber unterschätzen Sie die Berge des Südens nicht: die Hitze, Wassermangel und das felsige, oftmals steile Terrain machen die Wanderungen zu einer Herausforderung. Gutes Schuhwerk und ausreichend Wasser sind unabdingbar.

Der Zugang kann in der Zeit vom 1. Juni bis 30. September gewissen Beschränkungen unterworfen sein (z.B. während Hitzeperioden, starkem Mistral o.ä.). Im Internet finden Sie diesbezüglich tagesaktuelle Mitteilungen (bulletin quotidien du CG13).

Sainte-Victoire

Neben dem Mont Ventoux ist auch der Sainte-Victoire ein Symbol für die Provence und die Landschaft um Aix. Cézannes Muse, der Berg Sainte-Victoire, ist im Aixer Umland omnipräsent.

Vom Süden, als auch vom Westen aus betrachtet, bringt der Sainte-Victoire seine Felsenformationen zur Geltung. Form und Farben verändern sich im Lauf des Tages, je  nach Lichtverhältnissen, ständig und seine dominante Präsenz setzt ein Zeichen.

Vom Norden und Osten aus gesehen ähnelt der Berg mit seinen weicheren und von dunklen Wäldern überzogenen Flanken beinahe einem ausgestreckt daliegendem prähistorischen Tier: ein Bergzug von 17 Kilometern Länge, an seinem höchsten Punkt 1011 Meter hoch, mit zwei Seen, die das Wasser des Verdon speichern, eine vielfältige Landschaft mit außergewöhnlicher Flora und Fauna. Und schließlich nicht zu vergessen, die hübschen Dörfer, die man unbedingt besuchen sollte: le Tholonet, Beaurecueil, Saint-Antonin-le-Bayon, Puyloubier, Vauvenargues…

Depuis la route du Tholonet

Von der Straße nach Tholonet

Der Sainte-Victoire und seine Umgebung stellen eine hervorragende Sportstätte dar: Wanderungen, Mountainbike, Klettern, Gleitschirmfliegen, … Wanderungen aller Schwierigkeitsgrade, von zwei Stunden bis hin zu ganztägigen Exkursionen, beispielsweise:

  • Das Gipfelkreuz ‚La Croix de Provence’ via dem Wanderweg ‘Imoucha’, beginnend am Stausee ‘lac de Bimont’ und vorbei an dem alten Kloster.
  • Das 800 Hektar große Naturschutzgebiet ‚Domaine de Roques-Hautes‘ in der Nähe des Sees ‚Lac de Bimont‘, vorbei an den Marmor Steinbrüchen und rund um das Tal mit den sagenhaften Dinosaurier-Ei-Funden.
  • Das Gipfelkreuz ‚ La Croix de Provence‘ von der Brücke L’En Chois aus, über die Berghütte ‘Cézanne’ mit ihrem fantastischen Ausblick.
  • Die Tour rund um die drei Stauseen (Bimont, Zola, barrage romain)
  • Der GR9, über den Pfad ‚Venturiers‘, das ‚Croix de Provence‘, den Bergkamm entlang zum Pic des Mouches und anschließendem Abstieg nach Puyloubier
  • Zum ‚Pic des Mouches‘ über die Kapelle ‚Chapelle Saint-Ser‘
  • Vom Parkplatz ‚Les deux aiguilles‘ (Saint-Antonin) zum Garagaï und den Grotten ‚Les Hirondelles‘

Weitere Auskünfte erhalten Sie auf den Web-Seiten:

Sainte-Baume und Monts Auréliens

Herz des Regionalnaturschutzgebietes ‘La Sainte-Baume’ ist eine lange Kalkfelsenformation, ein Bergmassiv das bis zu 1147 Höhenmeter aus der atemberaubenden Landschaft herausragt.

Reich an Wasser, was in der unteren Provence selten ist, bietet La Sainte-Baume ein weitläufiges Netz an Schluchten, Höhlen, Grotten und unterirdischen Flüssen, die Mensch und Natur mit ihren zahlreichen Quellen und Bachläufen mit Wasser versorgen und dazu beitrugen, die Flanken des Bergmassivs zu gestalten.

Site de la grotte de Marie Madeleine

Die Grotte Marie Madeleine

Sainte-Baume ist auch ein Pilgerziel (Basilika von Saint-Maximin, die Grotte der Marie Madeleine, Chartreuse des Montrieux, die Abtei de Saint Pons, etc), sowie Ziel für Natur- und Geschichtsliebhaber (Kastelle, Museen über das Leben auf dem Land, ‚Glacières‘ = Kühlhäuser aus Bruchstein, in denen Eis gelagert wurde, für Restaurants und Krankenhäuser in Marseille und Toulon, …), Die Berge ‚ Les Monts Auréliens‘ zwischen Sainte-Baume und Sainte-Victoire sind Teil dieses Parks. Hier einige Tipps zu Wanderungen:

  • Die Grotte der Marie Madeleine und die Kapelle Saint-Pilon
  • Le Pic de Bertagne (Grotten und ‘Eishäuser’)
  • Der Wald von Saint-Pons und die Abtei
  • Le Paradis und le Baou des glacières
  • Der Berg Olympe und die Klosterkapelle von Saint-Jean du Puy

Weitere Auskünfte auf der Web-Seite:

Die Hügel von Pagnol

Das sind unberührte Landschaften und sanfte Hügel, nur wenige Minuten von Marseille entfernt, aber auch zerklüftete Kalkfelsen und wildreiche Täler, ehemalige Terrassenanlagen, die heute wieder verwildert sind. Diese facettenreichen Landschaften gaben Marcel Pagnol immer wieder Anlass zur Bewunderung: „Wir verließen das Dorf: schon begann der Zauber und ich spürte eine Liebe in mir emporsteigen, die wohl mein ganzes Leben anhalten würde“ (Der Ruhm meines Vaters, Kapitel 1).

Die Bergkämme bieten einen atemberaubenden 360°-Panoramablick, vom Mittelmeer bis zu den Alpen. Vor allem der Blick auf die Bucht von Marseille und den Sainte-Victoire vom Taoumé aus, sowie der auf Sainte-Baume vom Garlaban aus, sind geradezu fantastisch.

Taoumé Pagnol

Der Taoumé von Pagnol

Die Anziehungskraft dieser Orte ist es, welche den wundervollen Geschichten Pagnols zugrunde liegen. Innerhalb nur weniger Kilometer kann man höchstpersönlich die Orte erkunden, die in seinen Filmen und Romanen so faszinierend beschrieben wurden, vor allem in der Tetralogie über seine Kindheitserinnerungen (Der Ruhm meines Vaters, Das Schloss meiner Mutter, Zeit der Geheimnisse, Zeit der Liebe). Lesen Sie ruhig diese Bücher als Vorbereitung auf ihre Ausflüge, und Sie werden sie doppelt genießen.

Pagnol beschrieb die Garrigue-Landschaften, fernab der wildreichen Wälder. Leider haben Waldbrände in nur einem Jahrhundert ein halbes Dutzend Mal zugeschlagen, und Bäume und Sträucher wurden im Laufe der Zeit durch Krüppelgewächse ersetzt, in denen die Fauna rar geworden ist. Nur wenige verschonte Täler haben sich den Reichtum erhalten und lassen den Gesang der Vögel ertönen.

Was immer wieder erstaunt, ist die schwache Bebauungsdichte nur wenige Kilometer von Marseille entfernt, die Hügel sind quasi menschenleer. Sobald man La Treille verlässt, zeugen nur noch einige wenige Ruinen von menschlicher Präsenz. Was andererseits aber auch logisch erscheint: auf den Hügeln ist die Erde nicht sehr tief, aber dafür voller Steine und sehr karg, der Kalk lugt überall hervor und Wasser ist rar. Also konzentriert sich das Leben rund um einige wenige Ortschaften und – zu unserem großen Glück – bleibt der Rest des Massivs von urbanen Übergriffen verschont.

In dieser magischen Umgebung gibt es zahlreiche Spazier- und Wandermöglichkeiten. Beispielsweise ein toller, 18 Kilometer langer Parcours von La Treille aus, hinauf zum Pic Taoumé, weiter zum Garlaban und schließlich zum Col d’Aubignane. Andere, kürzere Wanderungen empfiehlt Ihnen gerne das Fremdenverkehrsbüro von Aubagne.

Weiter Infos finden Sie auf der Webseite :

Die ‘calanques’

Grandios ! Dieses Adjektiv beschreibt wohl am besten die steilen, blendend weißen und zerfurchten Felsklippen, die sich aus tiefblauem oder auch türkisem Wasser erheben.

Diese für die Provence zum Symbol gewordenen Buchten, terrestrisch und gleichzeitig auch maritim, sind mittlerweile weltbekannt für ihre landschaftliche Bedeutung, ihre biologische Vielfalt und ihr kulturelles Erbe.

Zwischen La Ciotat und Marseille, wo ständig schädliche Einflüsse drohen (Städtebau, Umweltverschmutzung, …) ist dieses Naturjuwel im April 2012 endlich zu einem Naturschutzgebiet erklärt worden.

Balcons d'En Vau

Der Aussichtspunkt d’En Vau

Diese Buchten zwischen Marseille und Cassis zu erkunden ist immer wieder ein Erlebnis. Zahlreiche Wanderwege, insbesondere der GR 98 und der GR51, erlauben es, diese unvergleichlichen Landschaften in vollen Zügen zu genießen. Hier nun einige Ausflugstipps:

  • Das Morgiou-Tal
  • Der Panoramaweg von Sormiou
  • Der Aussichtspunkt d’En Vau
  • Das Mont Puget-Massiv
  • Cap Canaille

 

Weitere Infos auf der Webseite :

Port Pin

Der Hafen Port Pin

Cap Canaille et presqui'ile de Port Miou

Cap Canaille und die Halbinsel von Port Miou

Sormiou

Die Bucht von Sormiou